Wanduhren

Sie gehört wahrscheinlich zu dem Wohnaccessoire welches als absolut zeitlos bezeichnet werden können: die Wanduhr. Zwar besitzt in der heutigen Zeit fast jeder dank Armbanduhr oder Smartphone stets einen direkten Zugang zur Zeitkontrolle, aber gerade in den eigenen vier Wänden ist eine Wanduhr nahezu unverzichtbar, wenn auch oft nur als Designelement. Und hier stellt sich für viele Interessenten die Frage, welche Uhr überhaupt in das eigene Reich passt, daher werden nachfolgend die beliebtesten Modellarten kurz vorgestellt, denn Uhr ist nicht gleich Uhr.

Pendeluhr

Pendeluhr

Die Pendeluhr

Sie ist der Inbegriff einer klassischen Wanduhr und beruht auf einem relativ einfachen Funktionsprinzip. In einem länglichen Gehäuse befindet sich im oberen Teil das Uhrwerk und unterhalb das namensgebende Pendel, meistens hinter einer Glastür. Das Uhrwerk wird durch das stetig schwingende Pendel angetrieben, dabei bewirkt das Pendel pro Durchgang eine Aktion in dem eigentlichen Uhrwerk und läuft vielfach im Sekundentakt ab. Das Pendel kann manuell eingestellt werden und gilt bei entsprechender Wartung als äußerst präzise, allerdings wirken sich äußere Einflüsse wie etwa Temperaturschwankungen oder Änderungen der Luftfeuchtigkeit auf die Pendelbewegung aus sodass eine Pendeluhr vor allem an einer Wand angebracht werden sollte, die ziemlich geschützt liegt.

Die Kuckucksuhr

Die wohl bekannteste Variante der Gattung Pendeluhren stellt die Kuckucksuhr beziehungsweise Schwarzwälder Kuckucksuhr dar. Mittels Pendeltechnik angetrieben, erfolgt bei voller Stunde ein Erscheinen des bekannten Kuckucks, welcher die jeweilige Stundenanzahl mittels Ruf anzeigt.

Antike Wanduhr

Neben der Pendeluhr gab es in der Frühzeit der Wanduhren allerdings bereits normale Wanduhren, die nicht auf dem Pendelprinzip basiert sondern sich im Regelfall das Federprinzip zu eigen macht. Hierbei wird die benötigte Energie durch die Federwirkung als Drehmoment abgeben, was allerdings dazu führt, dass bei langer Nutzungsdauer dieses Prinzip fehleranfällig ist. Das Design lässt sich am ehesten als klassisch rund bezeichnen und zeichnet sich durch eine gewisse Größe aus (Antike Nostalgie Wanduhr).

Wanduhr

Wanduhr

Moderne Wanduhr

Neuere Wanduhren basieren nahezu vollständig auf dem Antrieb durch eine Batterie sowie der Verwendung eines relativ einfachen Räderwerks zur Zeitanzeige. Dadurch verringert sich die Größe des Gehäuses sehr stark und es kann mehr mit Stilmitteln wie etwa Verkleidungen oder Farbrahmen gearbeitet werden. Auch lässt sich nunmehr von der klassischen runden Form abweichen. Nachteil der batteriebetriebenen Uhren ist, dass im Normal bei einer leeren Batterie kein Hinweis darüber erfolgt sodass die Uhr irgendwann einfach stehen bleibt und man sich eventuell auf die falsche Zeit verlässt. Eine Variante der modernen Wanduhren bildet die sogenannte Funkuhr. Hierbei wird die Uhrzeit nicht mittels manueller Einstellung justiert sondern erfolgt per Funkübertragung und Abgleich über einen Zeitdienst welcher auf Grundlage der Atomuhren funktioniert.

Das Fazit zu den unterschiedlichen Wanduhren

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen wie er seine eigenen vier Wände gestaltet, allerdings sollte die Wanduhr stets in das Raumkonzept passen. So wirkt beispielsweise eine Kuckucksuhr in einer modernen Küche genauso befremdlich wie eine moderne Wanduhr in einem Raum mit schweren Holzmöbeln.


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